Elternarbeit

Elternarbeit ist Aufgabe des gesamten Teams. Welche der 3 Berufsgruppen – Förderschullehrer, Sozialpädagogen, Sozialarbeiter – schwerpunktmäßig welche Aufgabe übernimmt, wird jeweils fallbezogen abgesprochen. Die Sozialarbeiter treten dabei bevorzugt als neutraler Gesprächspartner auf.
Besonders kümmern sie sich um die Unterstützung der Eltern bei der Anbahnung und Durchführung von Hilfemaßnahmen (Diagnostik, Kuren, KJHG-Maßnahmen…).

Erstkontakt
Innerhalb des ersten halben Jahres (unabhängig von schulischen Vorfällen) findet dieser Kontakt statt. Zweck ist das gegenseitige Kennenlernen, nicht die thematische Arbeit. Meist wird den Eltern angeboten, dieses Gespräch entweder in der Schule stattfinden zu lassen oder bei einem Hausbesuch in der Familie.
Bei diesem Gespräch sind mindestens 2, von Fall zu Fall auch alle 3 Berufsgruppen vertreten.
So können die verschiedenen Förderangebote wie auch die Zusammenarbeit des Teams den Eltern vorgestellt werden.

Arbeitstreffen
In unregelmäßigen Abständen werden in der Schule weitere Gespräche zwischen Mitarbeitern und Eltern geführt. Die Intensität und Häufigkeit dieser Treffen ist abhängig vom Elterninteresse, der aktuellen Problematik des Kindes, den anderen beteiligten Institutionen sowie auch von der Situation der Klasse und der Arbeitsbelastung der Mitarbeiter.

Elternsprechtag
Durch die regelmäßigen Gespräche, die Teamarbeit und die Zusammenarbeit mit den Eltern besteht meist nicht die Notwendigkeit, noch gesonderte Sprechtage anzubieten.

Elternabende
Sie finden mindestens zweimal jährlich statt, sind stark abhängig von Initiative und Interesse der Klassenelternschaft. Die Klassenelternschaft wählt ihre Vorsitzenden, die sich wiederum, zusammen mit der Schulleitung, im Schulelternrat trifft.

Eltern—Kinder-Nachmittage
Die Mischung von gemeinsamem Tun (Spielen, Basteln, …) und Gelegenheit zu Gesprächen hat sich gerade im Grundschulbereich bewährt und wird von zahlreichen Familien gerne angenommen.

„Merkheft“
Ein Oktavheft, das zum täglichen Notieren der Hausaufgaben, aber auch zum gegenseitigen Informationsaustausch zwischen Schule und Elternhaus regelmäßig und systematisch genutzt wird.