Unterricht als Ausgangspunkt der Förderung

Organisation des Unterrichts

Der Schüler gehört zu einer Klasse, die von einem Klassenlehrer/einer Klassenlehrerin geführt wird. Jede Klasse hat einen festen Raum. In der Regel werden die Klassen- und Fachlehrer mit ihrer vollen Stundenzahl nur in einer bzw. in zwei zusammengehörigen Jahrgangsstufen eingesetzt.

Für den Einsatz der Sozialpädagogen und Sozialarbeiter gilt eine entsprechende Regelung. Alle Mitarbeiter innerhalb einer solchen Einheit bilden ein Team, das nach Möglichkeit für die Zeit von 2-3 Jahren für die zugehörige Schülergruppe verantwortlich bleibt. Nach Vorgabe des zur Verfügung stehenden Stundendeputats durch die Schulleitung werden die Klassen- und Stundenpläne in den Teams aufgestellt. Dabei wird versucht, in Zusammenhang mit dem Erziehungsplan, für jeden Schüler einen ergänzenden Plan aufzustellen. Der bestehende individuelle Erziehungsplan wird ständig überprüft und den augenblicklichen Bedürfnissen angepasst. Die dafür notwendigen Teambesprechungen finden einmal in der Woche statt.

Maßnahmen im unterrichtlichen Bereich

  • kleine Klassen (8-12 Kinder)
  • Überschaubarkeit (Anzahl der Bezugspersonen, zeitliche und räumliche Strukturen, eindeutig festgelegte Regeln und Normen),
  • Fördermaßnahmen in Einzelbetreuung und Kleingruppen durch äußere und innere Differenzierung zum Ausgleich von Defiziten,
  • Unterrichtsinhalte, die an Interessen und Möglichkeiten der Schüler anknüpfen (Individualisierung),
  • handlungsorientierter Unterricht (Projekte, Erkundungen, Arbeitsgemeinschaften etc.),
  • spezielle sonderpädagogische Wahrnehmungs- und Bewegungserziehung (Unterricht in Sport, Psychomotorik und Sensomotorik),
  • Klassenfahrten, Landheimaufenthalte, Ski- und Wanderkurse,
  • Bewertung und Zensierung orientiert am individuellen Lernfortschritt,
  • Hinführung zur vergleichbaren („objektiven“) Leistungsbewertung,
  • soziales Lernen, Konflikte und Probleme der Schüler in den Unterricht einbeziehen,
  • Schulveranstaltungen (Feste, Feiern),
  • Beteiligung der Schüler an Gestaltung und Pflege des Schulgeländes sowie an der Gestaltung des Schullebens überhaupt.